Drei Fragen an Christoph Borgert, Geschäftsführer der FM LeasingPartner GmbH

Herr Borgert, Geschäftsführer des Unternehmens

Herr Borgert, was spricht für FM LeasingPartner als Leasingmakler und warum sollten Unternehmen nicht direkt über Hersteller oder Leasinggesellschaften finanzieren?

Die FM LeasingPartner GmbH bietet ihren Kunden – in Zusammenarbeit mit über 35 Leasinggebern – passgenaue Finanzierungslösungen. Das heißt wir finden in der unübersichtlichen Leasinglandschaft genau die Leasinggeber, die am besten zu den betrieblichen Bedürfnissen unserer Kunden passen.

 

Bei der Finanzierungskonzeption können dann beispielsweise neben Liquiditätsaspekten auch saisonabhängige oder projektbezogene Besonderheiten oder aber Steuer- und Bilanzierungsthemen im Fokus stehen. Darüber hinaus übernehmen wir auch das gesamte Finanzierungsmanagement, also alle Vorgänge von der Anfrage bis hin zum Vertragsabschluss. Damit ersparen wir unseren Kunden die Suche nach einer geeigneten Leasinggesellschaft sowie langwierige Gespräche mit diversen Ansprechpartnern. Zudem weisen all unsere Firmenkundenberater eine Branchenexpertise auf, die so bei den Hausbanken häufig nicht gewährleistet werden kann. Was auch noch erwähnenswert ist: Für die Vermittlung kommen auf unsere Kunden keine weiteren Kosten zu.

Sie beraten nun seit vielen Jahren Kunden aus den verschiedensten Branchen zu Finanzierungskonzepten. Warum ist Leasing sowohl für Softwareentwickler als auch für Landwirte, Gastronomen und Bauunternehmer – um nur einige exemplarisch zu nennen – eine interessante Finanzierungsform?

Beim Leasing wird dem Kunden das Objekt zur Nutzung überlassen; das Eigentum verbleibt bei der Leasinggesellschaft. Dadurch wird die Mobilie nicht in der Bilanz des Leasingnehmers aktiviert, sondern taucht im Allgemeinen nur als Kostenfaktor in der Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens auf. Der Verschuldungsgrad bleibt folglich unverändert. Ein weiterer Plus-Punkt: Die Leasingraten sind als Betriebsausgaben steuerlich voll absetzbar. Darüber hinaus geht mit einer Finanzierung über Leasing auch immer eine gewisse Planungs- sowie Kalkulationssicherheit einher.

Gerade in Krisenzeiten können diese Vorteile für Unternehmen überlebenswichtig werden. Denn wer least, der finanziert flexibel, sicher und verschafft seinem Unternehmen finanziellen Handlungsspielraum – ganz im Gegensatz zum Kauf. Was außerdem für viele immer interessanter wird: Sale-and-Lease-back. Bei erst vor kurzem angeschafften mobilen Wirtschaftsgütern wie Maschinen, Software oder auch Büroausstattung handelt es sich dabei um eine gute Methode, kurzfristig Liquidität zu schaffen.

Auch Lieferanten und Hersteller leiden unter der augenblicklichen Krise. Welche Ansätze bieten Sie, um diesen den Umgang mit der Corona-Pandemie zu erleichtern?

Mit ausgeklügelten Absatzfinanzierungskonzepten bieten wir Herstellern und Lieferanten von leasingfähigen Produkten eine Möglichkeit, ihren Kunden beim Kauf direkt eine Finanzierungslösung mit an die Hand zu geben. Durch dieses zusätzliche Verkaufsargument kann die Kundenbindung erhöht und damit der Umsatz gesteigert werden. Weiterer Vorteil für Hersteller und Lieferanten: Diese kommen schneller an Ihr Geld und erhalten mit der Leasinggesellschaft einen sicheren und solventen Zahler an ihrer Seite. Die Kunden profitieren hingegen von fairen Konditionen, maßgeschneiderten Angeboten, Planungssicherheit und der Schonung ihrer finanziellen Mittel – eine klassische Win-win-Situation. Wie das Absatzfinanzierungskonzept platziert werden soll, hängt darüber hinaus von den persönlichen Präferenzen der Lieferanten und Hersteller ab. Möglich sind hier die Positionierung auf der Website im Online-Shop oder aber im Verkaufsangebot selbst.